Am Samstag den 24.0ktober 1993 feierte dann die Koronargruppe ihr 10 jähriges
Bestehen mit Unterhaltung und Tanz im großen Saal des Turnvereins.
In den darauf folgenden Jahren hatte die damalige Abteilungsleiterin Frau
Edeltraud Romahn trotz ständig wachsender Mitgliederzahl bzw. des damit
verbundenen Papierkrieges viel Freude an Ihrer Ehrenamtlichen Tätigkeit,
insbesondere bei außersportlichen Anlässen wie z.B. Grillfeste, Wandertage und
kleineren Feiern.
Deshalb war es für sie auch besonders schmerzlich als sie dann 1997 ihr Amt in
Folge eines Wohnortwechsel abgeben musste.
Jedoch hatte Sie sich, wie nicht anders zu erwarten war, im Vorfeld einen etwas
jüngeren Herzsportler, den Sie auch vom Kegelclub Herzklopfen her kannte, als
geeigneten Nachfolger herausgesucht.
Der hatte aber überhaupt keine Ambitionen , ein solches Amt zu übernehmen.
Aber nach einiger Überredungskunst hat Sie es dann doch fertig gebracht ,ihrem
Freund Günther den Job der Abteilungsleitung schmackhaft zu machen.
Nach Übergabe sämtlicher Daten sowie Einführung in den Papierkrieg begann am
1.August 1997 für Herrn Günther Schenck die Ära Herzsport.
Da seine Ehefrau Carola eine Teilschuld an dieser Situation hatte, ist Sie vom Tage
an immer bestrebt, ihrem Mann Arbeit abzunehmen um alle Herzsportler zufrieden
zu stellen.
Was die Personalsituation angeht, so ist es uns bis heute noch nicht gelungen, eine
geeignete Übungsleiterin/ Leiter zu finden, die in das Team integriert werden könnte.
Um diese Situation etwas zu entschärfen, hatte sich Hr. Schenck bereiter klärt, noch
einmal die Schulbank zu drücken, um 1998 die erforderliche Lizenz für den
Herzsport sowie 2000 die Lizenz für Stütz und Bewegungsapparat (Rückenschule)
zu erlangen.
Auf Grund dieser, in der Ausbildung erlangten Kenntnisse bzw. der neuen
bestehenden Richtlinien, wurden ab dem 01.04.1998 aus den zwei großen
gemischten Herzsportgruppen, drei leistungsorientierte Gruppen zusammengestellt.
Diese Aufgliederung hat sich bis zum heutigen Tag sehr gut bewährt, da jeder
Herzsportler entsprechend seines Leistungsstandes ausbelastet bzw. trainiert
werden kann.
Die Anzahl der Aktiven Herzsportler stieg unter diesen Voraussetzungen in den
letzten Jahren weiter an, stellenweise sogar über 100 Teilnehmer d.h. max. waren
es sogar schon einmal 1 05 Personen.
Im Momentan sind es nur 97 Aktive.
Was die Fluktuation der Herzsportler in den letzen 12 Jahren anbelangt so haben
wir es bis auf die Übungsleiter geschafft über 50% der Aktiven zu erneuern.
Leider hat sich mit dem in Kraft treten der neuen Rahmenvereinbarung zwischen
den Krankenkassen und dem Deutschen Behinderten Sportverband ab 01.10.2003
der bisherige Behindertensport in einen zeitlich begrenzten Rehabilitationssport
umgewandelt, wodurch drei viertel aller Aktiven Herzsportler nach Ablauf von 90
Übungsstunden bzw. einer zweieinhalb jährigen Laufzeit nicht mehr von ihren
jeweiligen Krankenkassen gefördert werden.